Leben nach Microsoft: Podiumsgespräch zur Wirkung von Big Tech auf Gesellschaft, Arbeit und Demokratie mit einem Impulsvortrag von Dr. Martin Andree

Im Rahmen des Projekts „Leben nach Microsoft“, welches das erste Kapitel eines auf zwei Teile angelegten neuen Formates der Klasse der Künste innerhalb der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste ist, diskutieren wir unter dem Titel „Leben nach Microsoft – Podiumsgespräch zur Wirkung von Big Tech auf Gesellschaft, Arbeit und Demokratie“.


Der Dokumentarfilm „Leben nach Microsoft“ (2001) des Akademiemitglieds Corinna Belz legte frühzeitig offen, wie Konzernstrukturen und Softwarelogiken Arbeits-, Denk- und Lebensweisen als unsichtbare Infrastrukturen des Alltags durchdringen.

Diskutiert wird, welche Verschiebungen seither stattgefunden haben und welche strukturellen Folgen sich daraus ergeben – mit Blick auf die Marktmacht in digitalen Infrastrukturen, die Rolle von dominanten Playern wie Microsoft, Apple, Google, Amazon und Meta und die daraus resultierende wirtschaftliche und politische Macht von Big Tech. Stellen diese Entwicklungen eine Gefahr für die liberale Demokratie und unser bisheriges Verständnis einer aufgeklärten Gesellschaft dar? Und welche Handlungsmöglichkeiten bleiben, um unsere Zukunft auch im digitalen Raum selbst zu gestalten?
 

Programm

Begrüßung
Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, Vizepräsidentin der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und Sekretarin der Klasse der Künste

Impuls
Dr. Martin Andree, international gefragter Experte zum Thema und apl. Professor mit Schwerpunkt für Digitale Medien an der Universität zu Köln

Im Gespräch
Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des Kölner Stadt-Anzeigers (Moderation)

Dr. Martin Andree, international gefragter Experte zum Thema und apl. Professor mit Schwerpunkt für Digitale Medien an der Universität zu Köln

Prof. Dr. Justus Haucap, Akademiemitglied, Direktor des Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) und Inhaber des Lehrstuhls für Wettbewerbstheorie und -politik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
 

Bitte teilen Sie uns unter anmeldung(at)awk.nrw.de mit, ob Sie teilnehmen werden.

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