Er selbst bezeichnet sich schlicht als „Komiker“, dabei ist Hape Kerkeling so viel mehr als das. Seit Mitte der 1980er Jahre steht der in Recklinghausen geborene Künstler, der heute in Bonn lebt, auf der Bühne. Er hat große Fernsehshows wie den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest oder die Verleihung der Goldenen Kamera moderiert. Seine Filme, bei denen er zum Teil selbst Regie geführt hat, prägten eine ganze Generation von Komikerinnen und Komikern: „Kein Pardon“ ist auch 33 Jahre nach seiner Veröffentlichung ein Referenzpunkt komisch-skurriler deutscher Kinogeschichte. Anfang Januar 2026 ist sein jüngstes Filmprojekt, Extrawurst, in dem er gemeinsam mit Christoph Maria Herbst vor der Kamera steht, in die Kinos gekommen.
Mit seiner Inszenierung als Königin Beatrix vor dem Schloss Bellevue schrieb er Fernsehgeschichte.
Hape Kerkeling hat verschiedenste Kunstfiguren geschaffen und verkörpert. Die bekannteste ist vermutlich der Lokaljournalist „Horst Schlämmer“, der in dem in dem 2009 erschienen Kinofilm „Isch kandidiere!“ sogar das Kanzleramt übernehmen wollte und der jetzt auch wieder auf der großen Leinwand zu sehen ist. Aber Hape Kerkeling kann eben nicht nur lustig. Er setzt sich mit Themen auseinander, die unsere Gesellschaft bewegen. Das zeigt auch sein autobiografischer Reisebericht „Ich bin dann mal weg“, eines der meistverkauften deutschen Sachbücher aller Zeiten.
Und ganz gleich, ob der Ausnahmekünstler in einem kleinen lokalen Theater auftritt oder vor einem Millionenpublikum im Fernsehen, er begeistert und überrascht die Menschen bis heute.
Auszeichnungen/Mitgliedschaften
- 2007 Bambi in der Kategorie Kultur
- 2007 Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
- 2021 Deutscher Fernsehpreis Ehrenpreis der Stifter