Kreativität für MINT

Wie lassen sich Wissenschaft, Kreativität und die Begeisterung für MINT miteinander verbinden? Die Projektgruppe widmet sich der Frage, wie kreative Formate dazu beitragen können, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und zugleich wissenschaftliche Vorbilder – insbesondere Frauen in MINT – sichtbar zu machen.

Im Mittelpunkt stehen innovative Bildungs- und Vermittlungsformate, die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, eigene Ideen zu entwickeln, wissenschaftliche Fragestellungen kreativ zu bearbeiten und ihre Ergebnisse auf vielfältige Weise sichtbar zu machen. Dabei reicht das Spektrum von künstlerischen Arbeiten und Modellen bis hin zu digitalen Projekten und eigenen Experimenten.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen, die durch weibliche Rollenvorbilder und niedrigschwellige Zugänge für MINT-Fächer und wissenschaftliche Tätigkeiten gewonnen werden sollen. Die Projektgruppe bringt Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst, Bildung und Praxis zusammen und entwickelt Ideen, wie Begeisterung für Forschung und Technik bereits in der Schule geweckt und langfristig gefördert werden kann.

Ausgangspunkt der Projektgruppenarbeit ist ein Kreativwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wurden im Jahr 2026 30 Projekte von mehr als 80 Schüler:innen eingereicht. Die gute Resonanz auf die Initiative zeigt das Potenzial kreativer Zugänge zur Wissenschaft: Wenn junge Menschen Raum für eigene Ideen, Experimentierfreude und Gestaltung erhalten, entstehen vielfältige Möglichkeiten, Wissenschaft unmittelbar erfahrbar zu machen.

Eine hochkarätig besetzte Jury bewertete die Beiträge. Mit dabei waren die Akademiemitglieder Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, Ben J. Riepe und Corinna Belz sowie die Mitglieder des Jungen Kollegs Dr. Lisa Musculus und Jun.-Prof. Dr. Lisa Spantig. 

Die feierliche Preisverleihung fand am 10. Juli im Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln statt -  einem Ort, an dem täglich zu den grundlegenden Mechanismen des Alterns geforscht wird.

Der Hauptpreis – ein 3D-Drucker – ging an die MINT AG der 6. Klasse des Mädchengymnasiums Jülich. Ermöglicht wurde der Wettbewerb durch die Unterstützung des Fonds der Chemischen Industrie, des Forschungszentrums Jülich, Delmic Thermo Fisher Scientific und die persönliche Spende des JK-Mitglieds Jun.-Prof. Benjamin Paaßen.

Ziel der Projektgruppe ist es, solche Formate weiterzuentwickeln, wissenschaftliche Vorbilder sichtbar zu machen und nachhaltige Impulse für eine vielfältige und zukunftsorientierte MINT-Bildung zu setzen. Sie knüpft an die erfolgreichen Veranstaltungen des STEM Fatale Teams aus Wien an.

Zu den Exponaten der Gewinner:innen

Laufzeit: 
seit 2025

Aktivitäten und Ergebnisse:
Organisation eines Kreativwettbewerbs für Schüler:innen der Klasse 5 bis 9 in NRW

Beteiligte:
Dr. Ina Huppertz
Biologie
Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns

Jun.-Prof. Dr. Irene Vercellino
Biologie
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Forschungszentrum Jülich