Wenn Quanten tanzen

Die Projektgruppe widmete sich der interdisziplinären Vermittlung von Grundlagen und Phänomenen der Quantenwissenschaft. Ziel war es, komplexe und für viele Menschen schwer vorstellbare Prozesse der Quantenphysik durch die Verbindung von Wissenschaft und künstlerischer Praxis anschaulich und unmittelbar erfahrbar zu machen.

Über mehrere Monate entwickelten Wissenschaftler:innen und Kunstschaffende gemeinsam ein Präsentationsformat, in dem wissenschaftliche Inhalte auf choreografische Weise vermittelt wurden. PD Dr. Thorsten Deilmann und Dr. Vincent Mourik erarbeiteten ein Live-Experiment zu Supraleitern, während die Künstlerin Esther Murdock gemeinsam mit den Tänzerinnen Jennie Boultbee und Lara Pilloni eine Choreografie entwickelte. Die Bewegungen der Tänzerinnen griffen dabei Vorstellungen von Quanteneffekten auf und machten diese im Raum sichtbar.

Die enge Zusammenarbeit erforderte einen kontinuierlichen Austausch und einen fortlaufenden Abgleich von wissenschaftlichen Inhalten und künstlerischer Umsetzung. Dadurch entwickelten beide Seiten ein vertieftes Verständnis für die jeweiligen Arbeitsweisen und Perspektiven.

Das gemeinsame Ergebnis wurde im Rahmen der Leo-Brandt-Veranstaltung 2025 unter dem Titel „Wenn Quanten tanzen“ präsentiert. Die Verbindung von Live-Experiment, Choreografie und wissenschaftlicher Erläuterung eröffnete einen ungewöhnlichen Zugang zur Quantenwissenschaft und zeigte zugleich das Potenzial eines intensiven Dialogs zwischen Wissenschaft und Kunst.

Laufzeit:
2025

Aktivitäten und Ergebnisse:
Vortrag „Wenn Quanten tanzen“ bei der Leo-Brandt-Veranstaltung 2025
Zu den Bildern der Veranstaltung

Beteiligte:
Dr. Thorsten Deilmann
Physik
Universität Münster

Dr. Vincent Mourik
Physik
Forschungszentrum Jülich

Esther Murdock
Tänzerin und Choreographin