Akademischer Dialog

Offen und vernetzt – seit einem halben Jahrhundert

Seit 1970 bringt die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste die führenden Forscherinnen und Forscher des Landes zusammen.

2008 öffnete sich die Akademie zudem den Künsten – einzigartig in der deutschen Akademienlandschaft. Sie versteht sich als kraftvoller Teil der Wissenschaftslandschaft in Nordrhein-Westfalen und als ein zentrales Forum für den Diskurs. Sie ermöglicht Forschungskooperationen, sichert das kulturelle Erbe und fördert exzellenten Nachwuchs.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Aufbrechen von Disziplingrenzen. Die Sitzungen der einzelnen Klassen stehen in diesem Sinne allen Mitgliedern der Akademie offen, um den Fachdialog auf höchstem wissenschaftlichem Niveau durch interdisziplinäre Einsichten zu erweitern. Durch die klassen- und fächerübergreifende Zusammenarbeit wird die Akademie zum Impulsraum, dessen Erkenntnisse auch in die Forschungseinrichtungen der Mitglieder und darüber hinaus wirken.

Die Akademie ist eine selbständige Körperschaft des öffentlichen Rechts. An ihrer Spitze steht ein ehrenamtliches Präsidium mit einem Präsidenten oder einer Präsidentin. Er oder sie führt die Akademie, unterstützt im Präsidium von den Sekretaren und stellvertretenden Sekretaren der vier Klassen sowie der Generalsekretärin.

Ihren Sitz hat die Akademie von Beginn an im Düsseldorfer Stadtteil Bilk – in der Nähe zum nordrhein-westfälischen Landtag, der Staatskanzlei und den Landesministerien. Das Gebäude wurde von dem Architekten Hans Schwippert entworfen und ist seit 2020 in die Denkmalliste der Landeshauptstadt Düsseldorf eingetragen.

Arbeitsgruppe Migration

Migration ist das aktuelle Leitthema der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Dabei soll die gesamte Breite von Wanderungsbewegungen in den Blick genommen werden, von (Orts-)Wechseln und deren Konsequenzen für Teilchen, Zellen, Pflanzen, Tiere, Daten, Ideen - und Menschen.

Sprecherin und Sprecher

  • Prof. Thomas Faist, PhD, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften , Professor für Soziologe, Universität Bielefeld

Wissenschaftliche Mitglieder

  • Ale Bachlechner, Stipendiatin im Jungen Kolleg und Medienkünstlerin
  • Prof. Dr. Gerald Echterhoff, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften, Professor für Sozialpsychologie, Universität Münster
  • Dr. Anne Friedrichs, Almuna des Jungen Kollegs und Historikerin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Mainz
  • Prof. Dr. Wolfram Trudo Knoefel, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin und Direktor der Chirurgischen Klinik (A), Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Düsseldorf
  • Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin und Professorin für Physikalische Chemie,Universität Bielefeld
  • Prof. Dr. Walter Krämer, Sekretar der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialstatistik, Universität Dortmund
  • Prof. Dr. Angelika Nußberger, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften und Direktorin der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz
  • Dr. Stoyan Popkirov, Stipendiat im Jungen Kolleg und Facharzt für Neurologie und Oberarzt, Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum
  • Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Mitglied der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und Professor für Wirtschaftspolitik, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Rudolf Stichweh, Mitglied der Klasse für und Geisteswissenschaften und Dahrendorf-Professur „Theorie der modernen Gesellschaft“ und Direktor „Forum Internationale Wissenschaft“, Universität Bonn
  • Prof. Dr. Hans Peter Thurn, Sekretar der Klasse der Künste und Professor für Soziologie, Kunstakademie Düsseldorf
  • Prof. Dr. Arnulf von Scheliha, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften und Professor für Theologische Ethik, Universität Münster

Präsidiumskommission zum assistierten Suizid

Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 das im Strafrechtrechtsparagrafen 217 festgeschriebene Verbot der „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ gekippt. Mit der Präsidiumskommission „Assistierter Suizid“ erarbeiteten die Mitglieder interdisziplinäre Perspektiven zum zukünftigen Umgang mit der Sterbehilfe. Mit der Vorlage des Positionspapiers "Sterben in Würde" im Herbst 2021 ist die Arbeit der Kommission abgeschlossen.

Positionspapier

Positionspapier „Sterben in Würde“ herunterladen (PDF)

Sprecherin und Sprecher der Kommission

  • Prof. Dr. Katrin Amunts, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin und Professorin (W3) und Direktorin des C. & O. Vogt Instituts für Hirnforschung, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin, INM-1, Forschungszentrum Jülich 
  • Prof. Dr. Michael Quante, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften und Professor für Philosophie, Universität Münster 

Wissenschaftliche Mitglieder der Kommission

  • Prof. Dr. Reinhard Emmerich, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften und Direktor des Instituts für Sinologie und Ostasienkunde an der Universität Münster
  • Prof. Dr. Gadebusch-Bondio, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften und Professorin für Philosophie und Medizinhistorik an der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Ferdinand Gärditz, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften und Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Ute Habel, leitende Psychologin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und Prorektorin der RWTH Aachen für Internationales
  • Prof. Dr. Dieter Häussinger, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin und Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie der Universität Düsseldorf 
  • Prof. Dr. Wolfgang Löwer, Präsident der Akademie und Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Arnulf von Scheliha, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften und Professor für Theologische Ethik an der Universität Münster
  • Prof. Dr. Otmar Schober, Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin und Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Universität Münster